Liebe Dich selbst… für das, was Du jeden Tag für Deine Kinder leistest!

Mutter und Hausfrau. Ein „Job“, der aber kein Job ist. Zumindest nach der Meinung anderer. Egal ob die kinderlose Nachbarin, die arbeitende Freundin, der arbeitende Vater… es sind bis heute unzählig viele Menschen, die sich sicher sind, dass Mama und Hausfrau keine Arbeit ist.

Wir Frauen entscheiden uns, ein Kind zu bekommen. Vor der Schwangerschaft hatten wir meistens einen gut bezahlten Vollzeitjob, der uns erfüllt hat. Dann entscheiden wir uns, unser Leben für ein kleines Wunder zu verändern. Wir kümmern uns liebevoll um unser Kind/unsere Kinder, bleiben in der Regel einige Jahre zu Hause. Oft kommt dann in dieser Zeit vielleicht noch ein Geschwisterkind und wir verlängern die Elternzeit.

Zurück ins Berufsleben als Zweifachmama ist nicht einfach. Es war mit einem Kind schon fast unmöglich. Mit zwei Kindern ist es noch schwieriger, vor allem wenn man zu Hause ebenfalls noch alle anfallenden Aufgaben alleine übernimmt. Viele Mamas werden mir zustimmen. Man möchte sein Kind/Kinder schließlich nicht Vollzeit fremd betreuen lassen – vor allem wenn man es nicht muss! Ich finde es nicht verwerflich, wenn jemand seinen Nachwuchs tagsüber in Krippe, Kindergarten, Hort, Tagesmutter gibt – jeder muss für sich selbst den richtigen Weg finden.

Als zweifache Mama bin ich aktuell zu Hause, kümmere mich vormittags um den kompletten Haushalt und den Einkauf. Anschließend das Mittagessen, Hausaufgaben, Kinder bespaßen, Hobbies, Spielfreunde treffen, Abendessen, Baden/duschen, dazwischen aufräumen und Haushalt, Kinder in den Schlaf begleiten (dauert oft mehrere Stunden!), danach nochmal Haushalt (wenn was anfällt).

„Du hast den ganzen Tag nichts zu tun!“, „Du kannst immer relaxen!“, „Du sitzt doch nur rum!“, „Kinder sind doch keine Arbeit!“, „So ein tolles Leben hätte ich auch gerne!“ – das und noch vieles mehr, darf sich Hausfrau und Mama anhören.

Das ich meine fünf Tassen Kaffee täglich kalt trinke und immer wieder heißen Kaffee nachgieße, sieht niemand. Das ich an manchen Tagen nichtmal fünf Minuten Zeit finde, um was für mich selbst zu tun, sieht ebenfalls keiner. Wenn ich mal krank bin, kann ich keine Krankmeldung holen – ich muss trotzdem 100% geben. Ich kann niemals ausschlafen, denn meine Kinder brauchen mich auch sonntags am Morgen. Alleine aufs Klo gehen? Auch das klappt selten. Freunde treffen. Alleine. Ohne Kinder? Geht nicht. Ich bin schließlich die Mama und habe mich dazu entschieden Kinder zu haben.

Ich liebe es, Mama zu sein. Aber das sind nur wenige Dinge von vielen, die einem bewusst sein sollten, bevor man eine „Mutter & Hausfrau“ mit Vorurteilen überschüttet. Wir Mamas leisten jeden Tag unglaublich viel, damit unser Kind/unsere Kinder glücklich sind.

Nicht zu vergessen: Es gibt Mamas, die zu all dem noch stundenweise arbeiten gehen und auch das wird oft nicht geschätzt. Denn es ist selbstverständlich. Wir sind auch nur Menschen.

Mama & Hausfrau – man wird bis heute dafür verurteilt!

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.